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A place where you get a piece of my
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A piece of . . .
Orang Utan – the mountain
Available
Size : 160 x 115 cm
Technique : painting
Material : lacquer on canvas
Year : 2020
„ Orang Utan – the mountain ”
Bevor die Liebe erstickt,
und der Hass um sich schlägt,
ist es besser wenn man geht,
denn nur so, man die Liebe auf ewig ehrt,
und nur mit Liebe sich die Liebe vermehrt,
deshalb erklimm ich diesen steinigen Berg.
Dies ist mein Berg und seine Geschichte.
Ich dachte ich wäre endlich Zuhaus' angekommen,
dass jeglicher Schmerz nun hat sein Ende,
und nun steht er da , noch nicht erklommen.
Ungewollt nimmt mein Leben eine Wende.
Ein Berg voller Traurigkeit.
Bin nun für diesen Aufstieg bereit.
Denn ich weiß,
dass er mich von meinem Schmerz befreit.
Ich weiß, ich muss auf diesen Pfad,
ich darf diesen Berg nicht umgehn.
Höre auch nicht auf jeglichen Rat,
Denn nur ich kann meine eigene Gefühle verstehn.
Am Fuße des Berges beginne ich,
zwischen den letzten beiden Zehen.
Der tiefe Schmerz ist fürchterlich,
Ich kann dort das erste Zeichen sehen.
Einen Rucksack voller Himbeeren trage ich mit,
Aber er ist keine Last, er ist ein Geschenk,
Ich spüre den Schmerz bei jeden Schritt,
Ihn abzulegen, ich nicht daran denk.
Spitze Steine bohren sich in meine Knie,
da ich dabei bin Blumen zu pflücken,
Sehe Schmuckkörbchen so schön wie nie,
doch es wollte mir einfach nicht glücken.
Jetzt merke ich, es wird steinig und steil,
und trage diesen Sack mit mir mit.
Mit der Hoffnung auf mein Seelenheil,
und immer noch schmerzt mich jeder Schritt.
Da flüstert der Berg, sanft auf mich ein,
in englischer Sprache, ich verstehe kein Wort,
doch er beherrschte es schon, da war er noch ganz klein,
diese Stimme sich liebevoll in mein Herz rein bohrt.
Da bewegt sich der Berg als ich weiter geh,
Krokodilsgrün färbt sich jeder Stein,
weiter oben ich eine Pfingstrose seh,
Schmerzen kriechen mir durchs Gebein.
Wege die noch da waren, verschwinden.
Doch nicht der Tanz den wir haben begonnen,
Muss mir den Rucksack noch fester umbinden,
hab den Berg noch nicht erklommen.
Und ich krieche schon auf allen vier,
möchte fluchen, doch keinen Laut lass ich hier,
ich möchte den Berg nicht mit Worten verletzen,
da würde ich ihn vorher mit meinen Tränen benetzen.
Möchte einfach nur schreien und das kann ich nicht,
deshalb male ich und schreib dies Gedicht.
Schweigend klettere ich weiter hinauf,
jetzt tun mir meine Gedanken schon weh,
erinnere mich an den traurigen Verlauf,
Ach wenn ich doch nur den Gipfel schon seh,
Ich greif in die Tasche und kost' eine Frucht,
und ich erinnere mich wieder wie Liebe schmeckt,
da durchbohrt mich ein Gefühl mit voller Wucht,
und wie ein Zauber, der Schmerz war weg.
Der Gipfel, sogleich auch des Schmerzes End,
Schmerz und Liebe nun endlich getrennt.
Der Schmerz ist aufgelöst die Liebe bleibt,
Verschmolzen in aller Ewigkeit.
Jetzt steh ich da oben auf dem Berg
und ich weiß, der Grund dafür war es wert.
Wie ein König der nicht wusste dass er König sei,
sieht nun endlich sein Reich, von Schmerzen frei.
Roter König, fest umschlungen,
mit gelber Dame, in vollem Glanz,
zu einem Orange im Kreise geschwungen,
verschmolzen in einem ewigen Tanz.
Kein Schmerz mehr der meine Seele trübt.
Nun zu einem Ganzen, sich alles fügt.
Wahre Liebe niemals vergeht,
Auch wenn man alleine weiter geht.
in the making
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